Schwangerschaftstest

Wie alles begann …

Nachdem in diesem Blog über Jahre nicht gepostet wurde, muss ich wohl ein kleines Update geben.

Wer mich länger kennt, weiß eigentlich, dass ich auf Männer stehe. Für mich war das völlig normal und auch für mein Umfeld war das ein gegebener Parameter. Aber nichts ist beständiger als die Veränderung und ich habe selbst nicht schlecht gestaunt, als mir im Sommer 2016 klar wurde, dass ich mich in meine beste Freundin verliebt habe.

Im Frühjahr 2017 war ich nach der Arbeit mit einem Kumpel verabredet und blieb länger im Büro, weil es sich nicht lohnte, vorher heim zu fahren. Plötzlich kam eine Nachricht von meiner Freundin:

“Wann bist Du verabredet? Können wir uns vorher sehen?”

Ich war erstmal irritiert. Wieso hat sie es so eilig? Ich hakte nach, was los sei. Sie wollte es mir nicht sagen. Sie gab mir nur zu verstehen, dass sie mich jetzt sehen will.

Irgendwas war komisch. Wir lieben uns, aber sie ist nicht so romantisch veranlagt, dass sie mich SOFORT sehen muss, wenn sie Sehnsucht hat. Dem Braten traute ich nicht, also rief ich an.

Sie klang nicht bedrückt, aber dennoch merkte ich in ihrer Stimme, dass etwas los ist. Ich konnte nur nicht sagen was es ist. Wir vereinbarten, dass wir uns bei mir zuhause treffen. Da sie am Telefon den Kater verscheuchte, wusste ich, dass sie bereits zuhause in Schnaittach war. Normalerweise überlegt sie sich den Fahrtweg nach Nürnberg zweimal, denn das ist schon ein ganzes Stück weg.

Ich radelte nach Hause und wartete gespannt auf meine Freundin. Hatte ich was ausgefressen? Hatte sie was ausgefressen? Ich wusste nicht, was mich erwartet und konnte auch meine Gefühle so überhaupt nicht ordnen.

Endlich war sie da. Sie kam herein und setzte sich aufs Bett. Ich sollte mich zu ihr setzen, was ich auch vorsichtig tat. Da fragte sie mich, ob ich sie liebe. Was für eine Frage. Na klar liebe ich sie. Doch warum fragt sie das in so einem Ton? Was liegt in der Luft?

Sie gab mir ein kleines Etwas in türkisem Geschenkpapier. Dazu sagte sie, dass es ihr Leid tue.

Es lief mir eiskalt den Rücken herunter. Ich öffnete das kleine Päckchen und hielt etwas Stift-ähnliches in der Hand. “Du musst es umdrehen.” Mir war natürlich klar, was ich da in der Hand hielt. Allerdings war das doch etwas, was ich erst mal verdauen musste. Ich drehte es um und erblickte die zwei Striche: Wir bekommen ein Baby!

Erzählungen zufolge wich meine Gesichtsfarbe schlagartig. Meine Gedanken schwirrten nur so umher. Was mache ich jetzt? Wie geht es weiter? “Ich brauch jetzt nen Schnaps!”

Nachdem ich mich etwas beruhigt habe, sind wir gemeinsam essen gegangen und haben darüber geredet. Die Frage, wie das passieren konnte, stellten wir uns nicht, denn wir haben beide im Bio-Unterricht aufgepasst. Jedoch war schnell der Entschluss gefasst, dass wir zusammen ziehen, denn wir wollen, dass unser Kind Mama und Papa bei sich hat.

Inzwischen ist der Umzug vollzogen und derzeit werden noch letzte Arbeiten am Kinderzimmer vorgenommen. Da ich eine handwerkliche Niete bin, freue ich mich, dass der werdende Opa zur Stelle ist und für den Einbau eines neuen Dachflächenfensters gesorgt und die Wände neu gemacht hat. Wir wissen inzwischen auch, dass wir einen Jungen bekommen. Er soll David heißen und es wird ab jetzt nur noch ca. 3 Wochen dauern, bis er da ist. Darauf freuen wir uns schon sehr und wir können es kaum noch erwarten.

Für neuen Blog-Stoff wird also reichlich gesorgt sein!

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