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Liebe Mitbürgerinnen & Mitbürger,

Wir alle haben derzeit unter der Situation zu leiden, die uns SARS-CoV-2, COVID-19 oder wie der Volksmund sagt: das Coronavirus beschert.

Seit Wochen hocken wir ausschließlich zuhause rum, wenn man mal vom nötigen Einkauf absieht. Das ist sicherlich für jeden belastend. Nicht nur für uns Erwachsene, auch für unsere Kinder, die ihre Freunde nicht sehen und die Oma und Opa nicht besuchen dürfen, geschweige denn einen Spielplatz aufsuchen.
Es mag zwar nicht schwer klingen, aber das zehrt stark an den Nerven.

Wir alle sehen uns danach, unsere Familie und Freunde zu besuchen und mit ihnen Zeit zu verbringen. Und da ist es klar, dass die Versuchung groß ist, die Ausgangsbeschränkungen mal außer Acht zu lassen. Doch genau das ist es, was uns vermutlich am Ende noch mehr und womöglich noch härtere Beschränkungen einbrockt.

Seit Wochen hocken wir zuhause und leiden unter dem Lockdown. Aber wir reißen uns zusammen. Denn nur wenn wir uns an Regeln halten, können wir bald und auch sicher aus dieser Situation kommen. Dennoch beobachten wir, wie die noch immer geltenden Ausgangsbeschränkungen mit Füßen getreten und schlichtweg ignoriert werden.

Die Nachbarn sitzen gemütlich mit der ganzen Familie im Hof wie immer, obwohl die Großeltern zwar nebenan, aber dennoch in einem separaten Hausstand leben. Die anderen Nachbarn empfangen die Familie zum Sonntagsbraten und zum Nachmittagskaffee und wieder andere Nachbarn sitzen mit Besuch im Garten und plaudern.
WAS SOLL DAS!?

Es ist maßlos unfair, wenn sich ein Teil der Bevölkerung an Regeln hält und andere diese einfach ignorieren und trotzdem machen, was sie wollen. Wir machen doch diesen ganzen Lockdown nicht aus Spaß! Manche scheinen einfach den Ernst der Lage noch immer nicht erkannt zu haben oder wahrhaben zu wollen.

Dass aus der Maskenempfehlung nun eine Maskenpflicht geworden ist, kommt nicht von ungefähr. Und als ob das Tragen einer Stoffmaske ein absolut unwürdiger Zustand wäre, rufen auf Facebook bereits einige Hirnis dazu auf, Masken zu boykottieren oder einfach nicht mehr einkaufen zu gehen.

Ja, all die Maßnahmen, die wir derzeit erfahren bedeuten Einschränkungen. Manch einer fühlt sich sogar in seinen Grundrechten eingeschränkt. Ich sehe das anders. In dienen Grundrechten bist du eingeschränkt, wenn du für das Verlassen des Lendes erschossen wirst oder du aufgrund einer Meinung eingesperrt wirst.
Wir reden hier von vorübergehenden Maßnahmen, die zum Schutz der Allgemeinheit dienen. Und ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster und behaupte, dass das Allgemeinwohl des Volkes schwerer wiegt als das individuelle Wohl einer Einzelperson.

Und sind wir mal ehrlich: es gibt weitaus schlimmeres, als beim Einkaufen eine Stoffmaske zu tragen.

In diesen Zeiten ist Egoismus noch weniger angebracht als ohnehin schon. Ich finde es grauenvoll, wenn Menschen – besonders in dieser Situation – ihren eigenen Willen über das Wohl aller Anderen stellen.

Gerade erst beginnen erste Lockerungen. Wenn die Regeln aber wieder verschärft werden müssen, weil die Fallzahlen wieder steigen, dann weiß ich, er daran schuld ist.

Und zwar du, der das schöne Wetter genutzt und trotz Verbot seine Verwandtschaft besucht hat. Und du, der sich für eine simple Stoffmaske zu fein ist und sich dadurch in seiner Freiheit eingeschränkt fühlt.

Leute, reißt euch doch jetzt einfach noch ne Weile zusammen und zieht das durch, auch wenn’s schwer fällt. Aber dann haben wir es hoffentlich bald hinter uns. Das geht vorbei. Aber eben nur, wenn wir zusammenhalten und uns in dieser Zeit an die Regeln halten.

Beste Grüße,

Dominik

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